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  • hellmannmarcus

Luftschutzstollen

Nur wenige Meter nach dem Kunstobjekt „Innen und Außen“ stoßen wir auf die Walldurchführung, welche im Rahmen der Sanierung dieses Wallabschnittes vergrößert und modernisiert wurde.


Während der Arbeiten wurden die darin enthaltenen Luftschutzstollen wieder zugänglich gemacht. Im zweiten Weltkrieg wurden neben den 3 Hochbunkern und einigen Splitterschutzgräben (einer ist auf dem Gelände des Burghofmuseums zu besichtigen) auf Geheiß von Bürgermeister Dr. Otto Scharnow die Wallabschnitte durchbrochen und jeweils rechts und links davon abzweigend Luftschutzstollen in Tunnelform gegraben und befestigt. In diesem Abschnitt sind die Stollen rund 1,30 Meter breit, 1,90 Meter hoch und rund 30 Meter lang. In den Stollen fanden dicht an dicht gedrängt bis zu 125 Personen Platz.


Zum Tag des offenen Denkmals 2020 wurden die Stollen durch Denkmalpflegerin Anna-Maria Bohnenkamp der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu gibt es bei youtube einen Dokumentationsfilm, der auf jeden Fall sehenswert ist:



Der Vorteil der Stollen war, dass sie aus der Luft so gut wie gar nicht erkennbar waren. Sie boten wohl ausreichend Schutz vor Splittern oder größeren Gegenständen, nicht aber gegen Bombenvolltreffer.


An den Innenwänden finden sich Inschriften und Motive. Vermutlich stammen diese von den Menschen, die in den Stollen Schutz suchten.


Die Stollen können durch die Öffnungen in den Zugangstüren eingesehen werden. Eine Besichtigung/Begehung im Rahmen von Führungen ist derzeit nicht möglich.








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